Fieber nach Grippeimpfung: Das müssen Sie wissen

Fieber nach Grippeimpfung: Das müssen Sie wissen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) rät Menschen ab 60, Schwangeren, chronisch kranken Personen, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie Personen, die im Beruf viel Menschenkontakt haben, im Herbst zur jährlichen Grippeimpfung. Sie kann das Ansteckungsrisiko einer Influenza senken und vor einem schweren Verlauf schützen.

Grippeimpfung: Diese Impfreaktionen können auftreten

Die Grippeimpfung gilt als sehr verträglich. Wenn ein Totimfstoff gespritzt wird, können lokale Reaktionen an der Einstichstelle auftreten. Bei einem Lebendimpfstoff, der als Nasenspray verabreicht wird, kann die Nase vorübergehend verstopft sein. Unabhängig vom Impfstoff kann es nach der Impfung zu Impfreaktionen kommen, die einer Erkältung ähneln und die zeigen, dass sich Ihre Immunabwehr mit dem Impfstoff auseinandersetzt. „In der Regel klingen diese Beschwerden innerhalb von ein bis zwei Tagen folgenlos wieder ab“ heißt es vonseiten des Robert-Koch-Instituts.

Zu den Beschwerden zählen Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen oder auch Fieber, das meistens einige Stunden nach der Impfung auftreten kann.

Fieber nach Grippeimpfung: Diese Hausmittel helfen

Das Fieber lässt sich gut mit Hausmitteln senken. Da Sie vermehrt schwitzen, müssen Sie viel trinken, um den erhöhten Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Kräutertees und Wasser sind gut geeignet. Der Klassiker unter den alt bewährten Tipps gegen Fieber sind Wadenwickel. Die kühlen Umschläge senken die Körpertemperatur. Ebenfalls angenehm und kühlend sind Waschungen. Mit einem Waschlappen wird die fiebernde Person von oben bis unten abgetrieben. Getreu dem Motto „Schlaf ist die beste Medizin“ sollten Sie Ihrem Körper und sich selbst genügend Ruhe gönnen, um neue Kraft zu tanken.

Schmerzmittel nach der Grippeimpfung

Wenn Ihre Temperatur über 39 Grad ansteigen, können Sie fiebersenkende Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol ou Aspirin nehmen. Idealerweise sollten Sie Schmerzmittel nicht vorbeugend ou direkt nach der Impfung nehmen, da in den Medikamenten die Enzyme COX1 and COX2 enthalten sind, die schmerz- und entzündungshemmende Botenstoffe freisetzen und unter Umständen die Antikörperbildung e som den Impfeffekt schmälern.

Quer zum Arzt? Wenn Sie über mehrere Tage fiebern, die Injektionsstelle geschwollen und überhitzt ist ou Sie sich massiv krank fühlen, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

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